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2012
Februar
Die Planung für den weiteren Innenausbau geht los - es soll noch etwas an
Elektronik verbaut werden. Ein 200 Watt Solarpanel mit Laderegler für den Strom
unterwegs, eine vollautomatische SAT DOM Antenne montiert, ein HD-TV mit
Internetanschluss integriert, ein Radio samt Navi, Rückfahrkamera und
Lautsprecher verbaut und der Klimaanlagensensor von vorne aus steuerbar werden,
usw., usw.Die Teile werden bestellt und für die Montage vorbereitet.
März
Nun gilt es das Solarpanel auf das Dach zu kriegen und eine schwenkbare
Radio/Navi Konsole für den Duro zu bauen (ab der Stange gibt es bei diesem
Fahrzeug gar nichts). Es geht jedoch ganz gut voran .....
April
Das 200 Watt Solarpanel ist auf dem Dach, der Laderegler montiert und
angeschlossen, die selbstnachführende HD DOM SAT-Antenne mit HD-TV ebenfalls
und die Rückfahrkamera ist an ihrem Platz.
Die eigens speziell angefertigte Radio/Navi Konsole samt eingebautem Blaupunkt
New York 800, ist fertig montiert und die elektrischen Arbeiten abgeschlossen.
Zudem wurde noch ein Multimedia-NAS verbaut - die Elektroarbeiten waren
definitiv viel aufwendiger und umfangreicher als geplant. Aber wenn man schon
mal dran ist ... :-). Nun kann es auf ausgiebige Testfahrt gehen!
Mai / Juni
Die Tests waren allesamt erfolgreich. Inzwischen haben wir zudem noch die
Lautsprecher im Aufbau sowie eine coole, ultrahelle LED-Aussenleuchte montiert.
Auch einige Spiegel zur besseren Übersicht sind noch hinzugekommen. Zudem wurde
im Aufbau noch ein neues Fenster und über der Fahrerkabine ein Lärmschutzblech
gegen Windgeräusche verbaut.
September Leider ist auf einer ganz
normalen Fahrt auf der Autobahn, die Kurbelwelle des Motors gebrochen, da die
Garage jedoch zuerst auf ein Problem mit dem Zweimassenschwungrad getippt
hatte, sind wir mit komplett durchgebrochener Kurbelwelle - ja sie war in zwei
Teile, noch "munter" sage und
schreibe 150!!! Kilometer weit nach hause gefahren - dies wird uns niemand
glauben und auch so schnell niemand nachmachen, es ist aber wirklich wahr :-)!
Dieses Problem ist eindeutig auf das falsche Fahrverhalten während der
Armeezeit unseres Duros zuzuschreiben (ein Motorenschaden führte damals zur
Ausmusterung unseres Duro's. Schade - aber definitiv besser bei uns in der
Schweiz, als in den weiten Steppen von Afrika.
Anschliessend wurde
fachmännisch der gesamte Motor komplett ersetzt, jetzt haben wir wenigstens die
Gewissheit, dass wirklich keine Altlasten mehr vorhanden sind! Der neue Motor
läuft natürlich ruhiger und erst noch deutlich besser. Und als positiven
Nebeneffekt trinkt er nur noch knapp 17 Liter Diesel auf 100 Km und das mit
einem Gesamtgewicht von 6 Tonnen.
2013
März
Der
Zusatzölkühler wurde vom Ladeluftkühler abgetrennt und nach vorne direkt ins
Zugmaul montiert. Er besitzt einen elektrischen Ventilator, der ab 85
Grad Getriebeöltemperatur vollautomatisch kühlt. Im weiteren haben wir zwei
Tagfahrleuchten und eine grosse Wirelessantenne für den Internetempfang
montiert. Ebenso ist die komplette Kabinenschnauze inzwischen perfekt gedämmt
und abgedichtet.
April
In der
Zwischenzeit ist die Spezialanfertigung des doppelten Glaskeramikkochfeldes
eingetroffen und verbaut, normale 230V Kochfelder beziehen viel zu viel Strom
und sind deshalb in einem Fahrzeug absolut unbrauchbar. Wir haben es nun auch
bereits ausgiebig getestet. Zwei Kochfelder beziehen rund 1700 Watt und 1 Liter
Wasser kocht in rund 8 Minuten - perfekt, Luxus wie zu hause.
Ebenfalls habe ich einen Druckausgleichsbehälter für das Frischwasser montiert,
so schaltet es mir nicht mehr permanent die Wasserpumpe ein und aus (kein
pulsieren des Wassers mehr, sondern einen konstanten Strahl). Die gesamte
Wasserverteilung ist zudem ebenfalls optimiert worden - denn je kürzer die
Leitungen sind, umso weniger Platz benötigen sie und desto besser ist die Anlage.
Die
Satellitenanlage ist nun ebenfalls für mehrere Satelliten ausgebaut (für uns
vorallen interessant ist der Empfang von Hotbird - hier sind die schweizer
Fernsehsender zuhause).
Mai
Nach dem
Einbau des Glaskeramikkochfeldes, war noch das Problem mit dem Wasserdampf und
dem Dunst zu lösen. Inzwischen habe ich aus dem Bootszubehör ein perfekt
passendes Umluft-Dampfabzugsgebläse verbaut.
Juni
Etwas
Feintunning war auf dem Programm - neue LED VDO-Instrumente (Zeituhr,
Kühlerwassertemperatur, Getriebeöltemperatur, Voltmeter und Tankanzeige) im
Armaturenbrett habe ich nachgerüstet.
Juli
Der Drehzahlmesser hatte starkes "Kopfweh", beim Einschalten der Zündung
hat er nur noch unmotiviert hin und her ausgeschlagen - somit stand eine
Überholung auf dem Programm. Nun tut er wieder seinen Dienst, wie es sich
gehört.
August
Ich konnte es nicht lassen und
habe das graue Elektropanel durch ein weisses, grösseres ersetzt. Gleichzeitig
habe ich die Fernbedienung für den Wechselrichter gekauft und ebenfalls im
neuen Panel integriert. Hinzu kam noch ein Schalter für die SAT-Antenne, so
entfällt das lästige öffnen des Kastens und wir haben mehr Komfort. Der Aufwand
für das neue Panel lag bei satten 13 Stunden (aber es hat sich wirklich
gelohnt).
Oktober
Es stand
wieder einmal eine periodische Prüfung auf dem Strassenverkehrsamt an - alles
in Ordnung, STVA-Stempel erhalten! Doch musste der Unterfahrschutz noch mit
zwei zusätzlichen Abstützungen nach vorne ergänzt werden. So habe ich nun die
Befestigungen der beiden hinteren Einstiegstritte geändert und die
verlangten Stützen montiert - ja, nun sind sie vollends zufrieden.
Dezember
Unterwegs schlafen wie zuhause,
ist ab sofort das Motto! Ich habe zwei perfekte Lattenroste für unser grosses
Bett gebaut - jetzt schläft es sich viel entspannter, als bisher auf dem harten
Brett. Zudem ist nun die Matratze ebenfalls gut unterlüftet.
Gleichzeitig wurde unsere kleine Informatikzentrale an einen neuen, besseren
Standort gezügelt. So haben wir nun etwas mehr Platz und auch die beiden
Handbücher haben nun einen optimaleren Stauraum gefunden.
2014
Januar
Der Kilometerzähler hat ein neues Anzeigedisplay erhalten, die gute alte
Display-Elektronik hatte so langsam den Geist aufgegeben und immer wieder
Wackelkontakt. Jetzt funzt er wieder perfekt.
März
Seit
längerem verfolgte ich ein sehr interessantes Inserat im Internet, betreffend
dem Verlauf eines Fahrzeug-Diesel-Stromgenerators. Endlich war es soweit und ich
konnte dieses absolut neue Prachtsteil (der Verkäufer hatte ihn "leider" nie zum Laufen
gebracht - der Generator hatte Luft im Ansaug), zu einem absoluten
Schnäppchen-Hammerpreis kaufen (diese Dinger kosten sonst neu über 8000CHF),
denn es ist ein Inverter, mit einer konstanten, sauberen 240V Spannung.
Beispielsweise für Computer usw. ein absolutes Muss!
Der Stromgenerator und sein Innenleben.
Nun sind
die Stromsorgen definitiv Geschichte und wir haben genügend Leistung 2900W(!) und das bei
sehr kompakten 47x47x47 cm, zudem ist er für einen Generator mit dieser
Leistung superleise. Gerade einmal 58 dBA in 7 Meter Entfernung und max. 84 dBA bei voller
Leistung. Jetzt geht es an die Einbauplanung, er soll unter den
seitlichen Unterfahrschutz auf der Fahrerseite, gerade neben dem Batteriekasten
montiert werden. Das Bedienpanel ist bereits fertig eingebaut und
alle Verbindungskabel vorbereitet. Aktuell wird der Halterahmen gebaut.
Nun ist der Strom-Generator am resp. unter dem Duro montiert - das waren
insgesamt 20h harte Arbeit! Halterahmen definieren, bauen, anschweissen und
lackieren. Dann den 70kg schweren Generator unter das Fahrzeug hieven,
einfahren und festschrauben. Dieselleitungen abzweigen, 12V-Starterbatterie
einbauen und verkabeln und dann natürlich das gesamte 230V Zeugs, dass
ebenfalls in der Zuleitung angepasst werden musste, inkl. Vorrangschaltung und
Absicherungen. Und zum Schluss durfte der erfolgreiche Testlauf natürlich nicht
fehlen. Einfach ein Traum - Fahrzeugbau vom feinsten, so macht es richtig
Spass!
April
In der Zwischenzeit habe ich noch
einen Ersatzhalter für die DVB-T Antenne gebaut. Der originale Kunststoffhalter
ist leider abgebrochen, also habe ich nun aus Aluminium eine stabilere Version
gemacht.
Ebenso wurden die ehemaligen Führungsschienen der hinteren
Durchgangsscheibe, mit originalen Filzschienen aus einem Abbruchduro und einem
Spezialprofil perfekt nachgebaut. Nun entfällt endlich das lästige klappern
während der Fahrt der ursprünglichen Kunststoffschienen - perfekt.
Zusätzlich habe ich in unserem Kinderanhänger noch ein drittes Bett (eine
Kajüte) konstruiert und eingebaut. Jetzt hat jedes unserer drei Kinder sein
eigenes Bett im Anhänger. Ebenso habe ich die ganze Verkabelung und die
Heizungen im Anhänger erneuert und optimaler angeordnet.
Juni
Es wurde die Wandlerdichtung im Getriebe ersetzt und auch ein lästiger
Wackelkontakt bei den Tagfahrleuchten musste gefunden und bereinigt werden -
nun ist alles für den nächsten Tripp voll im Schuss.
August
Der
ursprüngliche PC, habe ich durch ein leistungsfähigeres Notebook, mit deutlich
geringerem Stromverbrauch ersetzt. Ebenso das Synology-NAS, auch hier
gibt es nun eines mit markant besseren Verbrauchswerten und kleinerem
Platzanspruch. Also eine richtig optimale erweiterungsfähige Lösung.
September / Oktober
Der neue riesige 250 Liter Edelstahl-Dieseltank, mit seinen vier Schwallwände
und integriertem Tauchrohrgeber (anstelle dem alten ungenauen Schwimmer), ist
nun fixfertig montiert. Er ist mehr als doppelt so gross, als der ursprüngliche
originale 120 Liter Kunststofftank und reicht jetzt für ungefähr 1400 Kilometer
(60 Liter sind schon reine Reserve). Ebenso wurden alle
Tankaufhängungen/Montagebänder und sämtliche Dieselleitungen erneuert. Die
Einstiegsleiter wurde erneuert und ist nun direkt hinter dem
Stromgenerator auf den ursprünglichen Montageträgern über der Auspuffanlage untergebracht.
November
Endlich war es wieder soweit und
ich habe etwas Zeit gefunden, um noch die letzten, geplanten
Optimierungen im Jahre 2014 anzugehen, respektive fertig zu stellen. Dies waren
einerseits die Ersatzeinbauten des SAT-Powermodules (das leider den Geist
aufgegeben hatte und mir zum Glück auf Kulanz ersetzt wurde) und andererseits,
hatte ich noch je einen Garantiefall bei der WLAN-Antenne, die mir ebenfalls
abgeraucht ist und beim Startermodul des Generators, bei dem die rote
Steuertaste hängte und er sich dadurch nur sehr schwer ausschalten liess. Diese
drei Geräte habe ich ausgetauscht und sie funktionieren nun alle wieder
tadellos.
Ebenfalls erneuert habe ich den Solarladeregler, das
ursprüngliche "alte" 30 Ampère Gerät, hat leider immer wieder einmal sehr
komisch reagiert. Diesen habe ich nun durch einen neuen Steca Tarom 4545
Laderegler ersetzt und bin nun mehr als zufrieden mit dem neuen Teil. Es
besitzt deutlich mehr Einstellungen, sowie Überwachungs- resp.
Steuerfunktionen. Jetzt ist es endlich fertig mit dem Blindflug in Sachen
Stromladung. Mit dem Steca Laderegler ist es nun bei Batterie-Niedrigspannung
möglich, unseren Diesel-Stromgenerator automatisch zu starten, um alle unsere
Batterien wieder nachzuladen - einfach perfekt!
STECA-Solarladeregler
Dezember
Heute war es mit 12 Grad geradezu frühlingshaft mild und so habe ich die Gunst
der Stunde genutzt und noch etwas an unserem Duro gewerkelt. Zuerst fabrizierte
ich die lange hinausgeschobene Garderobe im Überrollbügel und im
Anschluss verlegte ich die Abwasserleitung frisch und nahm Mass für den
geplanten klappbaren Einstiegstritt. Zudem habe ich noch unser WLAN einer
harten Probe unterzogen - works as designed.
Garderobe im
Durchgang
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